Netzwerkmanagement
Ein Local Area Network (LAN) bildet das Rückgrat der modernen Unternehmenskommunikation. Die physikalische Infrastruktur (Layer 1 des OSI-Modells) entscheidet über die maximale Bandbreite und Störanfälligkeit. Heutiger Standard in Unternehmensgebäuden sind geschirmte Twisted-Pair-Kabel, oft CAT7 (S/FTP), die durch ihre Folienschirmung der Adernpaare und das Kupfergeflecht extrem resistent gegen elektromagnetische Interferenzen (Crosstalk/Nebensprechen) sind.
Auf logischer Ebene arbeiten Dienste wie DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol), das Clients automatisch IP-Adressen zuweist, und das DNS (Domain Name System). Das DNS ist das "Telefonbuch des Internets": Es übersetzt menschenlesbare Domains (wie www.netzwerk.at) in maschinenlesbare IP-Adressen (z.B. 192.168.1.10), damit der Browser den Ziel-Webserver anfragen kann.
Ubiquiti (speziell die Unify-Serie) hat den Markt für Netzwerk-Hardware revolutioniert, weil es Enterprise-Funktionen (wie zentrale Provisionierung, VLAN-Switches, Access Points) mit einer extrem benutzerfreundlichen, Software-Defined-Networking (SDN) Oberfläche verknüpft.
Die Aufgabe bestand in der Generalplanung eines sternförmigen Netzwerks für ein kleines Büro. Hardware musste zielgerichtet ausgewählt und die Verkabelung von der Datendose im Raum bis zum Core Switch im Technikraum geplant werden. Zudem sollten Dienstanbieter-Infrastrukturen in WebNetSim simuliert werden.
Wegen der herausragenden Visualisierungs- und Verwaltungsoberfläche entschied ich mich für Hardware der Marke Ubiquiti. Um die Haltbarkeit der Infrastruktur zu maximieren und Fehlerquellen (wie Kabelbrüche) zu minimieren, plante ich CAT7-Kabel ein, die fest im Mauerwerk verlegt und auf Unterputz-Netzwerkdosen gepatched wurden; von dort führen kurze Patchkabel zu Endgeräten und APs. Alle Leitungen liefen zentral im Technik-Rack zusammen (Stern-Topologie).
Auf der softwareseitigen Ebene simulierte ich das Netzwerk in WebNetSim. Ich richtete einen ISP (Internet Service Provider) ein, startete einen Webserver und konfigurierte den DNS-Server, sodass PCs im simulierten Haushalt über WLAN eine Website via Domain statt per Zahlenfolge aufrufen konnten. Auch die automatische Adresszuweisung durch DHCP wurde erfolgreich simuliert.
Detaillierte Hardwarelisten und Verkabelungspläne bestätigen mein tiefes Verständnis für Layer-1-Konzepte. Ich habe realisiert, dass die Ausleuchtung eines WLANs durch klug platzierte Access Points entscheidend ist (nicht durch reine Masse) und dass Redundanz (Backup-Hardware) stets einzukalkulieren ist.